Beginn: 20.00 Uhr Ende: 23.00 Anwesend: Franz Xaver, Winfried Ritsch (mur.at), Ales Zemene, Reni Hofmueller (mur.at, esc), Jogi Hofmueller (mur.at), Renate Oblak + Michael Pinter (reMI), Anita Hofer (KIG!), Christine Wassermann (MiDiHy, celery's), Eva Ursprung, Ludwig Zeininger (mur.at, elektro), cym (elektro), Mirjana Peitler (localtask), Gernot Stangl (Planungsteam Kunsthaus), Ivan Redi (ortlos architects), Kerstin Braun (mur.at)
Vorstellung MedienkunstlaborWinfried Ritsch begruesst die Anwesenden und weist darauf hin, dass
zukuenftig wieder regelmaessige board-meetings stattfinden sollen.
Anschliessend berichtet er ueber die Entstehung des Medienkunstlabors.
Nachdem die Medienplattform gescheitert war, entstand die Idee des
Medienkunstlabors. Winfried erarbeitete nach diversen Treffen mit Pakesch,
Kriesche + nach Diskussionen in der Community ein Konzept, das uebernommen
wurde. (nachzulesen unter
http://zope.mur.at:9673/algo/algowiki/BrainstormKunsthausMedienkunstlabor).
Wesentliche Elemente sind: Ablehnung des Kuratorenprinzips, Einsatz von Open
Source/Free Software als Betriebsmittel, Nutzung vorhandener Ressourcen in
Graz.
International ausgeschrieben werden 2-Jahresprojekte alternierend mit
kleineren 1-Jahresprojekten. Eine Jury waehlt die Projekte aus.
Erstgereihtes Projekt des ersten ausgeschriebenen Wettbewerbs ist das
Schliessfachystem von Franz Xaver.
Franz Xaver berichtet ueber sein Projekt: 80 Schliessfaecher, in denen
Computer untergebracht werden koennen, bilden zusammen mit einem massiven
Eichentisch + Equipment (zb Videobeamer) im Erdgeschloss des Eisernen Hauses
eine Skulptur. Fuer das Handling betreffs Auswahl, Nutzung, Sichtbarmachung
der Aktivitaeten etc. muessen noch Regeln aufgestellt werden. Wer/welches
Projekt einen Platz in einem der Schliessfaecher erhaelt, soll zunaechst von
Franz Xaver selbst, aber auch durch Abstimmung der anderen Teilnehmer
bestimmt werden. Die Nutzungsdauer ist limitiert, ausserdem sollen immer
genuegend Plaetze frei bleiben.
Voraussetzung: gute Anbindung, 24-Stunden Verfuegbarkeit; es gibt allerdings
keinen technischen support.
In einer erweiterten Projektbeschreibung schlaegt Xaver vor, das Umfeld
einzubeziehen, zb ueber regelmaessige Treffen, anlaesslich derer auch
verschiedene Leute zu diversen Aktivitaeten nach Graz geholt werden koennen.
Weitere Idee: historische Aufarbeitung der Medien- und Videokunst in
Oesterreich.
Zweites Projekt, das parallel existiert: semasys, ein Netzwerk, um die Daten
zu halten und zu dokumentieren.
Ab ca. 22:00 wurde Material des localtask-Projektes balkanize it! gezeigt.
Für das Protokoll verantwortlich: Kerstin Braun von mur.at kerstin@mur.at