BIOGRAFIEPUBLIKATIONEN
STARTSEITESTARTSEITE
PROJEKTE
  • 4.Österreichische Triennale zur Fotografie, Graz, Dezember 2002.
    Ab April unter www.mur.at (projects).

  • Othmar Krenn. Lebensraster, Künstlerhaus, Graz 2001.
    Die erste zusammenfassende Ausstellung über das Werk des 1998 verunglückten Künstlers (* 1952). Die Realisierung folgte dem Konzept, nicht nur die einzelnen Werkphasen chronologisch zu präsentieren, sondern die Idee der Welt als Ganzes zur Anschauung zu bringen. Unter diesem Gesichtspunkt wurde eine Reihe von filmisch dokumentierten Aktionen ebenso verfolgt wie die Herstellung tonnenschwerer Rastersteine und die Ausführung komplexer Raumgestaltungen.

  • Mario Decleva. Im Zwischensein, Stadtmuseum, Graz 2001.
    Präsentation der Druckgrafik eines der wichtigsten Mitglieder des Grazer Forum Stadtpark mit dem Schwerpunkt der Untersuchung seines Beitrages zur spezifischen österreichischen Abstraktion, an der Decleva (1930 -1979) Zeit seines Lebens intensiv arbeitete.

  • Elga Maly. Die Sinnlichkeit der Erinnerung, Stadtmuseum, Graz 2001.
    Aus Anlass der Schenkung von 32 Ölbildern aus der Sammlung Günter und Ulrike Waldorf an das Stadtmuseum. Die scheinbar unauflöslichen Gegensätze abstrakter und Landschaftsbilder boten die Möglichkeit, am Beispiel von Elga Maly (1921 - 1989) die Fragen nach einem vielgestaltigen malerischen Prinzip und dessen Kontinuität im Werk und in der Zeit zu stellen.

  • Josef Pillhofer. In Form der Zeichnung, Kunsthaus, Mürzzuschlag 2000.
    Die Korrespondenz eines umfangreichen zeichnerischen mit einem ebenso umfangreichen skulpturalen Werk stand im Zentrum der Ausstellungskonzeption. Ein selektiver Querschnitt von Blättern in den verschiedensten Techniken (Bleistift, Gouache, Kohle, Tusche, Collage etc.) reichte von den Kriegszeichnungen über die Pariser Figuren Anfang 1950, die Gebirgs- und Stadtlandschaften der 70er Jahre bis hin zu den jüngsten Arbeiten. In der Kunsthaus-Galerie waren im Sinne der angestrebten Korrespondenz Kleinplastiken von Pillhofer (* 1921) ausgestellt.

  • Kunst - Wissenschaft - Kommunikation, Steirische Landesausstellung, Schloss Eggenberg, Stadtmuseum, Dom im Berg, Graz 2000.
    Wissenschaftliche Mitarbeit in den Sektoren Kunst und Ausstellungsgestaltung.

  • Publi©Domain. 3.Österreichische Triennale zur Fotografie, Eisernes Haus und Stadtraum, Graz - Kunsthalle Tirol, Hall i.T.- Fotohof Salzburg - Forum Stadtpark Graz - Galerija Studentskog Center, Zagreb, 1999.
    Mit öffentlichen Bildern bzw. Bildern des Öffentlichen setzten sich 25 internationale KünstlerInnen auseinander. Sie produzierten auf Einladung Bilddaten, die in Graz als Plakate, Ausstellungsobjekte und Prints on Demand für das Publikum ausgedruckt wurden. Das Projekt zielte darauf ab, am Beispiel der Fotografie die aktive Gestaltungsrolle der Medien im Zusammenhang mit der Konstruktion von Öffentlichkeit zu untersuchen und die Kunstproduktion nicht auf den White Cube zu beschränken.
    TeilnehmerInnen: Merry Alpern (USA), Lewis Baltz / Slavica Perkovi? (USA / HR), Monica Bonvicini (I), Rosa Brueckl + Gregor Schmoll (A), Plamen Dejanov + Swetlana Heger (A), Tamara Horáková + Ewald Maurer (A), Andree Korpys + Markus Loeffler (D), Joker Robaard (NL), Martha Rosler (USA) Monica Studer + Christoph v d Berg (CH) u.a.
    http://fototriennale.mur.at

  • 2000-3. ArtSpace plus Interface, Künstlerhaus, Galerie im Priesterseminar, Kaufhaus Kastner&Öhler, Öffentlicher Raum, Graz 1997.
    Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildete eine exemplarische Aufarbeitung und Darstellung des für die Kunst am Ende des 20.Jahrhunderts bestimmenden Verhältnisses von künstlerischen Interventionen und deren spezifischer Anordnung im Raum. Die dabei markierten Schnittstellen fokussierten das räumliche Gefüge nicht nur als ein physisches, sondern im Besonderen als ein gesellschaftsbezogen inhaltliches. In den vorgestellten künstlerischen Handlungsweisen zeigte sich als gemeinsames Merkmal das Interesse der KünstlerInnen an Orientierungen im Lebensraum.
    TeilnehmerInnen: AES (RUS), Apsolutno (YU), Attila (NL), Alain Bublex (F), Formalhaut (D), Eric Hattan (CH), Markus Huemer (D), Protoplast (CH), Sodomka/Breindl/Math (A), subREAL (BG), Vadim Zakharov (RUS) u.a
    Neue Galerie Graz


  • Lichtungen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik (Hg. Markus Jaroschka).
    Beginn der Kuratorentätigkeit für den Kunstteil, 1997.
    Der Schwerpunkt dieses Projekts liegt einerseits, im Unterschied zu Katalogdokumentationen, auf der Präsentation künstlerischer Werke und Projekte im Medium Zeitschrift, andererseits auf der Vorstellung einer Werkgruppe, deren einzelne Teile sichtbar untereinander kommunizieren. Meist handelt es sich um jüngere steirische KünstlerInnen oder um solche, die geografisch im Netzwerk der Schwerpunktreihe transLOKAL - Literatur aus europäischen Städten zu hause sind.
    www.lichtungen.at.

  • Radikale Bilder. 2.Österreichische Triennale zur Fotografie, Künstlerhaus und Neue Galerie, Graz 1996.
    Im Zentrum der kuratorischen und künstlerischen Überlegungen stand die Frage, in welcher Form sich Fotografie radikalisieren muss und kann, um noch an der Konstruktion gegenwärtiger Wirklichkeiten und deren Interpretation mitzuwirken. Die Rolle der fotografischen Bildformen als ein mögliches Mediensystem der Vermittlung zwischen Umwelt, Gesellschaft und Subjekt geriet unter dieser Perspektive verstärkt ins Zentrum einer nicht nur spezifisch künstlerischen, sondern einer allgemeinen kulturellen Debatte.
    TeilnehmerInnen: Art in Ruins (GB), Gilles Barbier (F), Richard Billingham (GB), Sabine Bitte / Helmut Weber (A), Anna & Bernhard Blume (D), Daniele Buetti (CH), Helen Chadwick (GB), Critical Art Ensemble (USA), G.R.A.M. (A), Gerald van der Kaap (NL), Jürgen Klauke (D), Tony Oursler (USA), Cindy Sherman (USA), Stephen Willats (GB) u.a.
    Dokumentation unter Neue Galerie Graz


  • KunstHeimatKunst in Cape Town / Grahamstown, St. Petersburg, Tokyo, Graz, 1994. Abschlusspräsentation, Künstlerhaus, Graz 1994.
    Das dreijährige Projekt wählte als Ausgangspunkt die Heimat als Kunstort. Damit wurde einerseits das Ziel verfolgt, die internationalen, in erster Linie auf die westliche Kunst zentrierten Blockbuster-Ausstellungen zu konterkarieren und diesen eine neue Struktur gegenüberzustellen, andererseits das Schlagwort vom globalen Dorf auf seine aktuelle Bedeutung und seine Wirksamkeit zu hinterfragen. Elf KünstlerInnen / Künstlerpaare wurden in das work in progress eingebunden. Sie sollten nicht an einer gemeinsamen Ausstellung arbeiten, sondern in jenen Räumen, die mit ihrem Lebensraum in unmittelbarer Verbindung stehen. Elf Beiträge - elf verschiedene Städte und Dörfer, Galerien und Plätze, private und öffentliche Räume in Europa, Afrika und Asien. Dort fanden die jeweiligen Projekte statt, wurden am Ort ihrer Entstehung rezipiert und in das Relais Graz als Projektzentrum eingespeist. Die Abschlussveranstaltung in Graz war weniger eine Dokumentation der Veranstaltungen, vielmehr eine Re-Produktion, eine Übersetzung der Geschehnisse als Transformation an einen anderen Ort.
    TeilnehmerInnen: Eva Afuhs / Andrej Chlobystin (A/RUS), Biefer / Zgraggen (CH), Kurt Buchwald (D), Frank Castelyns (B), Horáková & Maurer (A), Matta Wagnest / Mio Shirai (A/JPN), IRWIN (SLO), Raimund Kummer (D), Ange Leccia (F), Sue Williamson/Willie Bester/Andrew Putter (RA), Vadim Zakharov (D/RUS).
    Kunstforum International (Kunst Heimat Kunst)


  • Krieg. 1.Österreichische Triennale zur Fotografie, Neue Galerie, Graz 1993
    Die Arbeit an der Ausstellung Krieg. wurde Anfang des Jahres 1993 begonnen. Die Entscheidung, eine Veranstaltung mit und um Fotografie in bezug zur nur wenige Stunden von Graz entfernt stattfindenden Katastrophe im ehemaligen Jugoslawien zu setzen, hat sich mit zwingender Selbstverständlichkeit ergeben: Der Realität und der Kunst gegenüber. Mit einem Thema wie Krieg. wurden die allgemeinen Bedingungen einer Kunst, die sich mit dem Realen einlässt, angesprochen. Für die Fotografie, jenes grundsätzlich abbildhafte Medium, bedeutete dies, das Sichtbare und Denkbare des Realen und seiner begreifbaren Fragmente zu formulieren.
    TeilnehmerInnen: Dennis Adams (USA), Bader & Tanterl (D), John Baldessari (USA), Willie Doherty (IR), Seiichi Furuya (A/JPN), Herwig Kempinger (A), Astrid Klein (D), Elke Krystufek (A), Paper Tiger Television (USA), Pierre et Gilles (F), Martha Rosler (USA), Andrea van der Straeten (A), Nick Waplington (GB) u.a.
    Informationen zum Projekt unter Neue Galerie Graz

  • KunstHeimatKunst in Antwerpen, Ljubljana, 1993

  • KunstHeimatKunst, steirischer herbst 1992-1994, in Berlin, Jöss/Schlosspark Eybesfeld (Stmk), Patrimonio (Korsika), Baden bei Zürich, Potsdam

  • ArgusAuge. Fotografie im öffentlichen Raum, Königsplatz, München 1991
    Mit Hilfe fotografischer oder auf Fotografie basierender Projekte sollte auf die beiden historischen Ebenen des klassizistischen Gesamtkunstwerks Königsplatz Bezug genommen werden: Auf die der Entstehungszeit und auf die des Aufmarschplatzes der Nationalsozialisten. Das Medium Fotografie stand erstmals vor der Aufgabe, innerhalb des öffentlichen Raums in Gestalt eines geschlossenen Architekturensembles zu agieren. Die Antikensammlungen, die Glyptothek, die Propyläen sowie der in seinen Ursprungszustand zurück versetzte Platz und sein städtebauliches Entree wurden von den KünstlerInnen auf der Ebene der site specifity mit einbezogen.
    TeilnehmerInnen: Dennis Adams (USA), Silvie und Cherif Defraoui (CH), Hans Haacke (USA), Horakova & Maurer (A), Marie-Jo Lafontaine (B), Esther Parada (USA). Kunstforum International (ArgusAuge)

  • Bezugspunkte 38/88, steirischer herbst, Öffentlicher Raum Graz, 1988.
    Das Motto des steirischen herbst lautete 1988 als Reaktion auf die 50.Wiederkehr des Anschlusses Österreichs an Deutschland Schuld und Unschuld der Kunst. In Übereinstimmung damit wurde das Kunstprojekt Bezugspunkte 38/88 entwickelt. Es sollte die KünstlerInnen herausfordern, sich mit Geschichte, Politik und Gesellschaft auseinander zusetzen und damit einen geistigen Raum wieder zu besetzen, der in einem permanenten - ebenso unreflektierten wie gesteuerten - Rückzugsgefecht der alltäglichen Gleichgültigkeit überlassen wurde. Das Projekt meinte die Geschichte als Auslösefaktor für die Gegenwart, keine systematische Aufarbeitung, sondern den Blick zurück mit dem Bewusstsein des Heute. Graz erhielt - in nationalsozialistischer Terminologie - den Ehrentitel Stadt der Volkserhebung verliehen. Als Auszeichnung dafür, dass hier früher und intensiver die Ideen der Bewegung Fuß fassen konnten. 16 Schaltstellen des Naziregimes - also nicht die logischen Festräume der Stadt - wurden als Orte der künstlerischen Intervention ausgewählt. Am Anfang stand die (historische, geistig-inhaltliche und räumliche) Situation - das Ergebnis der Auseinandersetzung mit ihr sollte das Kunstwerk sein. Nicht im Sinne einer spektakulären künstlerischen Stadtmöblierung, sondern einer unmittelbaren Konfrontation mit einer städtischen Öffentlichkeit, deren Geschichte und Gegenwart.
    Teilnehmende KünstlerInnen: Dennis Adams (USA), Peter Baren (NL), Jacques Charlier (B), Walter Daems (B), Braco Dimitrijevic (F), Fedo Ertl (A), Bill Fontana (USA), Jochen Gerz (F), Hans Haacke (USA), Eric Hattan (CH), Werner Hofmeister (A), IRWIN (SLO), Peter Kogler / Romana Scheffknecht (A), Beate Passow (D), Norbert Radermacher (D), Heribert Sturm (D).
    Werkstadt Graz und Kunstforum International


TOP