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LEHRVERANSTALTUNGEN

Seit dem Wintersemester 1979 am Institut für Kunstgeschichte der Karl Franzens Universität Graz Seminare zur Kunst des 20.Jahrhunderts (u.a. Kunst um 1900, Kunst der Zwischenkriegszeit, Ästhetik und Inhalte der Nazi-Kunst, Kunst der siebziger Jahre) und zur Museumskunde / Kunstvermittlung. Zu diesem Thema Gestaltung von Ausstellungen mit den Studierenden (Kinder - unsere Bilder von ihnen, Enthüllen - Verhüllen, Jedes Ding hat 2 Seiten. Mindestens, Raum für Raum, Zeitsprünge. Kunstwerke im Dialog) in der Neuen Galerie Graz.

Sommer 1990 SE Fotografie im 20.Jh.: Zur Eigenart des „neuen“ Mediums
Winter 1991 VO Kunst/Raum
Sommer 1992 SE Künstler der documenta 9
Winter 1993 VO Kunst im öffentlichen Raum
Sommer 1994 SE Konzeptkunst in Österreich
Winter 1994 VO Dialogformen in der Gegenwartskunst
Sommer 1995 SE Kunst der neunziger Jahre in Österreich
Winter 1995 VO Die Kunst nach `45
Sommer 1996 SE Imitation und Mimesis: Realismusdiskurs im 20.Jh.
Winter 1996 VO Annäherungen an multikulturelle Phänomene im 20.Jh.
Sommer 1997 SE Positionen der 90er Jahre: Künstler der documenta 10
Winter 1997 VO Künstler Kunst Räume
Sommer 1998 SE Künstler Kunst Räume: Ausgewählte Beispiele Auf der Basis eines entscheidenden Paradigmenwechsels konzentrierten sich die beiden Lehrveranstaltungen auf die Erweiterungen des Kunstbegriffs und die daraus abzuleitenden Gestaltungsmodi. Dabei stand vor allem die inhaltliche Dimension des Raumes im Zentrum der Beobachtungen und der daraus zu ziehenden Reflexionen und Rezeptionen, sodass die zahlreichen Kunstbeispiele bewusst als ästhetische und geistige Umsteigestationen für einen veränderten Werkbegriff definiert werden konnten.
Winter 1998 VO Kunstlandschaft Steiermark
Sommer 1999 SE Steirische KünstlerInnen
Vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklungen und dem damit verbundenen Stilpluralismus stand die Kunst in der Steiermark - von der klassischen Moderne bis hinein in die Gegenwart im Mittelpunkt der Auseinandersetzung: der Aufschwung in den zwanziger Jahren ebenso wie Gleichschaltung und Verfolgung während der Naziherrschaft bis hin zu den österreichweit und international beachteten avantgardistischen Strömungen der Video- und Konzeptkunst sowie zu den vorwiegend von Künstlern getragenen neuen kulturpolitischen Ansätzen gesellschaftsrelevanter künstlerischen Stimmen.
Winter 1999 VO Positionen der Fotografie in den 80er und 90er Jahren
Sommer 2000 SE Zur zeitgenössischen Fotografie
Da die Fotografie sowohl eine medienhistorische als auch eine kunsthistorische Tradition aufweist, wurden nach einem ausführlichen Überblick über die Situation im letzten Drittel des 20.Jahrhunderts veränderte methodische Zugänge zu aktuellen künstlerischen Gestaltungsebenen herausgearbeitet.
Winter 2000 VO Öffentliche Kunst / Kunst im öffentlichen Raum
Sommer 2001 SE Kunst und Öffentlichkeit 1
Winter 2001 SE Kunst und Öffentlichkeit 2
Neben Theorie, internationalen Positionen und angewandten Beispielen der Netzkunst stand in den beiden Seminaren in Hinblick auf Graz 2003. Kulturhauptstadt Europas eine Aufarbeitung der Grazer Situation (Kunst im öffentlichen Raum / Kunst und Bau) im Mittelpunkt. Als Ergebnis wurde modulartig eine CD-ROM produziert.
Sommer 2002 VO Kunst im multikulturellen Dialog
Ausgehend von historischen Bezugsfeldern (Japonismus und Primitivismus an der Wende vom 19. zum 20.Jahrhundert) steht der aktuelle - durch die jüngsten politischen Entwicklungen verschärft ins Bewusstsein gerückte - Dialog der Kulturen am Beispiel der bildenden Kunst im Zentrum der Beobachtungen. Dabei werden auch die wichtigen kunstwissenschaftlichen Fragen der Bewertung - welche Aussagen kann der vorwiegend zur Anwendung kommende Westkunst-Blick treffen - aufgeworfen.


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